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1A SÄUREFESTE ABDICHTUNG blau 2,5kg

Art.-Nr. 06-07-025-GR/BL
  • Zweikomponentig
  • Gute rissüberbrückende Eigenschaften
  • Elastisch
  • Hohe Chemikalienbeständigkeit
  • Lösemittelfrei, pigmentiert

Technische Daten

Anwendungsbereich

1A SÄUREFESTE ABDICHTUNG 2K wird als Systemkomponente gemäß den Prüfgrundsätzen für flüssig zu verarbeitende Abdichtungsstoffe im Verbund mit Fliesen-Plattenbelägen für die folgenden Anwendungsbereiche/ Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen eingesetzt: A1 / A2: durch Brauch- und Reinigungswasser stark beanspruchte Wand- (A1) und Bodenflächen (A2) in Nassräumen wie Schwimmbadumgängen und öffentlichen Duschen. B: Wand- und Bodenflächen in Schwimmbecken in Innenräumen und im Außenbereich C: Wand- und Bodenflächen in gewerblichen Räumen, auch bei chemischer Beanspruchung. Ausgenommen sind Räume, die in Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen im Sinne von § 19 Abs. (1) WHG zuzuordnen sind.

Untergrund

Die zu bearbeitenden Flächen müssen trocken, fest, tragfähig und griffig, sowie frei von trennenden und haftungsmindernden Substanzen, wie z. B. Staub, Schlempe, Fett, Gummiabrieb, Anstrichreste u. ä. sein. Die Oberflächen müssen vor rückseitiger Feuchtigkeitseinwirkung geschützt sein. Die Beschaffenheit des jeweiligen Untergrundes kann es notwendig machen Verfahren wie: Fegen, Saugen, Bürsten, Schleifen, Fräsen, Sandstrahlen, Hochdruck-Wasserstrahlen, Kugelstrahlen, zu dessen Vorbereitung einzusetzen. Entsprechend des jeweiligen Untergrundes sind außerdem folgende Kriterien zu erfüllen: Güte des Betons: mind. C20/25 · Alter: mind. 3 Monate Haftzugfestigkeit: ≥1,5 N/mm2 Restfeuchte: ≤4% (CM-Methode) Güte des Estrichs: mind. CT- C25 – F4 Alter: mind. 28 Tage Haftzugfestigkeit: ≥1,0 N/mm2 Restfeuchtigkeit bei Verbundestrich: ≤4% (CMMethode) Restfeuchtigkeit bei Estrich auf Trennlage: ≤2% (CM-Methode) Hinweis: Bei Untergründen, die auf Trennlage eingebaut sind, ist die Restfeuchtigkeit am gesamten Querschnitt des Untergrundes zu bestimmen. Güte des Putzes: P IIIa / P IIIb  Alter: mind. 28 Tage Haftzugfestigkeit: ≥0,8N/mm2 (Werktrockenmörtel) Restfeuchte: ≤4% (CM-Methode) Die Betongüte im Schwimmbeckenbau muss den Richtlinien (z. B. DIN 1045) entsprechen. Bei Schwimmbecken aus Beton ist bis zur Abdichtung eine Wartezeit von mind. 3 Monaten einzuhalten. Hinweis: Behälter, die nach der Abdichtung mit einem spröden Belag (z. B. Fliesen) ausgekleidet werden, müssen vor den Abdichtungs- und Belagsarbeiten den später zu erwartenden Belastungen ausgesetzt werden; eine Probefüllung mit Wasser ist durchzuführen. Begründung: Später auftretende Verformungen können somit nicht negativ auf den Fliesenbelag einwirken.

Verarbeitung

Komponente A (Harz) und Komponente B (Härter) werden im abgestimmten Mischungsverhältnis geliefert. Die Materialtemperatur sollte beim Mischvorgang ca. +15 °C betragen. Die B-Komponente wird zu der A-Komponente hinzugegeben. Der Härter muss komplett aus seinem Behältnis hinauslaufen. Die beiden Komponenten müssen mit einem geeigneten Rührgerät bei ca. 300 U/Min. (z. B. Bohrmaschine mit Rührwerk) durchmischt werden. Dabei ist wichtig, auch von den Seiten und vom Boden her aufzurühren, damit sich der Härter gleichmäßig verteilt. Es wird solange gerührt, bis die Mischung homogen (schlierenfrei) ist; Mischzeit ca. 3 Minuten. Das vermischte Material nicht aus dem Liefergebinde verarbeiten! Die fertige Mischung anschließend in ein sauberes Gefäß umtopfen und nochmals sorgfältig durchrühren. Die Arbeitsgeräte müssen sofort nach Gebrauch sorgfältig mit Reiniger gesäubert werden.

Referenzen

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