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Gut zu wissen

Wassereinwirkungsklasse richtig bestimmen!

Um die optimale Abdichtung zu erreichen, muss zuerst die Wassereinwirkungsklasse vom Planer bestimmt werden: Ob W1-I (mäßig), W2-I (hoch) oder W3-I (sehr hoch) hängt bei Bädern oft von scheinbaren Kleinigkeiten ab: Badewanne mit Brause oder abgetrennte Duschkabine? Duschtasse oder bodengleiche Dusche? Offener Zugang oder Trennwand? Unsere Praxisbeispiele zeigen die gängigsten Badaufbauten und welche Einwirkungsklassen im konkreten Fall gelten. So kannst du sicher planen und effektiv den Aufwand bestimmen, den es für die geeignete Abdichtung braucht.

Wassereinwirkungsklassen 
Pr1Axisbeispiele

Beispiel 1

Wand- & Bodenflächen im häuslichen Bad mit Badewanne inkl. Brause und Duschabtrennung

Beispiel 2 

Häusliches Bad mit Badewanne ohne Brause und mit Duschtasse ohne Duschabtrennung

Beispiel 3

Wand- & Bodenflächen im häuslichen Bad ohne Brause und mit Duschtasse inkl. Duschabtrennung

Beispiel 4 

Häusliches Bad mit Badewanne ohne Brause und mit bodengleicher Dusche ohne Duschabtrennung

Beispiel 5

Häusliches Bad mit Badewanne ohne Brause und mit bodengleicher Dusche mit Duschabtrennung

Beispiel 6 

Wand- & Bodenflächen im häuslichen Bad mit Badewanne ohne Brause und mit Duschtasse mit Duschabtrennung: Bodenablauf im Raum

Beispiel 7

Reihendusche in Sport- und Gewerbestätte

Quick F1Acts!

Was heißt eigentlich …?

EMICODE  

Viele 1A Produkte sind mit dem EMICODE- Siegel ausgezeichnet. EMICODE ist ein markenrechtlich geschütztes Zeichen zur Kennzeichnung von Verlegewerkstoffen, Klebstoffen oder Abdichtungen und Bauprodukten. Diese Baustoffe bieten größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastungen. Dem System EMICODE liegen strenge Einstufungskriterien zugrunde. Die geprüften Baustoffe sind frei von Lösemitteln und gefährlichen Stoffen, sowie sehr emissionsarm. Die meisten der ausgezeichneten 1A Produkte sind mit dem EC1-Plus, der Premiumklasse, versehen und erfüllen somit noch strengere Grenzwerte.

Europäische Norm für Fliesenkleber EN 12004  

Die europäische Norm EN 12004 regelt und definiert die exakten Anforderungen an Fliesenklebern. Wie diese definiert sind und um welche Kennwerte es sich handelt, erfahren Sie im Folgenden.

C = Zementhaltiger Mörtel  

Die zementhaltigen Mörtel werden in die beiden Haftzugsklassen C1 und C2 unterteilt. Die Haftzugsklassifizierungen ergeben sich nach Trocken-, Wasser- Warm- und Frost-Tau-Wechsel Lagerungen. Die Mindestanforderung für einen C1 Mörtel betragen ≥ 0,5 N/mm² und ein C2 Mörtel muss mindestens ≥ 1 N/mm² aufweisen. Zudem müssen schnellerhärtende Mörtel eine klebeoffene Zeit von mindestens 10 Minuten und normalabbindende Mörtel eine klebeoffene Zeit von mind. 20 Minuten aufweisen.


R = Reaktionsharzkleber  

Reaktionsharzkleber werden in R1 und R2 klassifiziert. Ein Reaktionsharzkleber der Klasse R1 muss nach Trocken- und Wasser­lagerung eine Scherfestigkeit von mind. 2 N/mm² aufweisen. Die Klasse R2 wird erreicht, wenn nach einem Temperaturwechsel ebenfalls eine Scherfestigkeit von mind. 2 N/mm² erreicht werden. Beide Klassen müssen mindestens eine Haftzugsfestigkeit von ≥ 0,5 N/mm² erreichen und eine klebe­offene Zeit von 20 Minuten erfüllen.

D = Dispersionskleber  

Dispersionskleber werden in D1 und D2 klassifiziert. Ein Dispersionskleber der Klasse D1 muss nach Trocken- und Warmlagerung eine Scherfestigkeit von mind. 1 N/mm² aufweisen. Die Klasse D2 wird erreicht, wenn nach einer Wasserlagerung eine Scherfestigkeit von mind. 0,5 N/mm² erreicht wird. Beide Klassen müssen mindestens eine Haftzugsfestigkeit von ≥ 0,5 N/mm² erreichen und eine klebeoffene Zeit von 20 Minuten erfüllen.


Weitere Verarbeitungseigenschaften: 

 Verringertes Abrutschen 

 Verlängerte klebeoffene Zeit (nur bei zementhaltigen Mörteln und Dispersionskleber der Klasse D2) 

F  Schnelles Abbinden von zementhaltigen Mörteln

Durchbiegung S1 und S2  

Die Flexibilität des ausgehärteten Mörtels wird nach DIN EN 12004 in S1 und S2 klassifiziert. Ein Fliesenkleber wird als S1 klassifiziert, wenn eine Durchbiegung von mind. 2,5 mm vorliegt. Die S2 Klassifizierung folgt ab einer Durchbiegung von mind. 5,0 mm. Solche Kleber gelten als stark verformbar und erfüllen doppelt so hohe Anforderungen wie bei der veralteten Flexmörtel-Richtlinie.

Buttering-Floating-Verfahren  

Ein kombiniertes Verfahren, um möglichst hohlraumfreies Verlegen zu gewährleisten. Der Verlegemörtel wird dazu sowohl auf dem Untergrund als auch auf der Platten- bzw. Fliesenrückseite aufgetragen. Bei diesem Verfahren entstehen weniger Hohlräume, da ein nahezu volles Kleberbett erreicht werden kann.

Klebeoffene Zeit  

Die Zeit, in der die Fliese nach dem Aufkämmen des Kleberbetts eingelegt sein muss, um eine optimale Haftung zu gewährleisten, wird als klebeoffene Zeit oder Einlegezeit bezeichnet.

Kristalline Wasserbindung  

Verlegemörtel mit kristalliner Wasserbindung, sind gekennzeichnet durch eine hohe Abbindegeschwindigkeit. Das Wasser wird in kristalliner Form gebunden und bietet so Schutz vor Schüsselungen und Verfärbungen bei Natursteinen.

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