TECHNISCHE DATEN

Farbe:  grau
Fugenbreite:  4 – 25 mm
Topfzeit: 120 Minuten
Frischmörteldichte: 1,9 kg / dm³
Verarbeitungstemperatur:  +5°C – +25°C
Begehbar nach: | Belastbar nach:  12 Stunden | 48 Stunden
Lagerung:  6 Monate, trocken
Klasse: CG2

1a Fuge breit

ANWENDUNGSBEREICH:
1a Fuge breit
ist hervorragend geeignet Fliesen, die auf dem Boden und der Wand verlegt werden zu verfugen. Es eignet sich Feinsteinzeug, Steinzeugund Steingutplatten, Ziegelfliesen, Riemchen, Verblend- und Bodenklinker in Bädern, Duschen und Wohnräumen, Industrieanlagen, Büro-und Werkräumen, auf Terrassen, Schwimmbädern und Balkonen und Loggien sowie an Fassaden, auch auf Heiz- und Fließestrich. Zur Verfugung von Natursteinen ist das Produkt ebenfalls geeignet, sofern die produktspezifischen Eigenschaften des Steins dies zulassen. Wir empfehlen immer eine Probe durchzuführen.

  • gute Einfug- und Abwascheigenschaften
  • sehr geschmeidig
  • dampfdiffusionsoffen
  • frost / tauwechselbeständig
  • geeignet für beheizte Untergründe

UNTERGRUND:
Nach dem Anziehen des Verlegemörtels sind die Fugen ausreichend tief auszukratzen. Den Fliesenbelag anschließend feucht reinigen. Der Verlegemörtel muss völlig abgebunden sein, da es sonst zu Verfärbungen kommen kann. Stark saugende Beläge sollten vorab gleichmäßig vorgenässt werden. Die Fugenflanken müssen frei von Verschmutzungen und allen die Haftung beeinträchtigenden Verunreinigungen sein. Der Zeitpunkt der Verfugung richtet sich nach dem Abbindverhalten der eingesetzten Verlegemörtel und beträgt zwischen 3 und 72 Stunden. Bei der Dickbettverlegung kann bis zu eine Woche vergehen, bevor verfugt werden kann. Es ist darauf zu achten, dass die zu verfugende Fläche eine gleichmäßige Temperatur aufweist.

VORSICHTSMASSNAHMEN:
Von Kindern fernhalten. Das Produkt enthält Zement. Einatmen des Staubes vermeiden. Die Flüssigkeit nicht schlucken. Der Mörtel reagiert alkalisch und längerer Kontakt mit ungeschützten Körperteilen ist zu vermeiden. Geeignete Schutzhandschuhe tragen und Mörtelspritzer sofort abwaschen. Wenn das Material in die Augen gelangt, sofort mit viel klarem Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen

ZUR BEACHTUNG:
Die einschlägigen Empfehlungen, Richtlinien sowie DIN-Vorschriften und Sicherheitsdatenblätter sind zu beachten. Es gelten die Regeln der Baukunst und Technik. Wir übernehmen die Gewähr für die einwandfreie Qualität unserer Erzeugnisse. Unsere Verarbeitungsempfehlungen beruhen auf Versuchen und praktischen Erfahrungen; sie können jedoch nur allgemeine Hinweise ohne Eigenschaftszusicherung sein, da wir keinen Einfluss auf die Baustellenbedingungen, auf die Ausführung der Arbeiten und die Verarbeitung haben. Mit Herausgabe dieses Datenblattes verlieren vorhergegangene für das gleiche Produkt ihre Gültigkeit

LIEFERFORM:

grau 03-08-250-GR 25 kg Sack 42 Sack/Pal.

VERARBEITUNG:
1a Fuge breit
in einem sauberen Gefäß mit klarem Wasser anrühren. Je nach Konsistenz werden für 25 kg Pulver 4,5 – 5,5 l Anmachwasser vorgelegt. 1a Fuge breit zugeben und zu einer homogenen geschmeidigen Masse verrühren. Wir empfehlen ein mechanisches Rührwerk mit 300-500 U/min. Nach einer Reifezeit von ca. 4 min nochmals aufrühren. Es ist wichtig bei weiteren Anmachvorgängen das exakt gleiche Verhältnis von Wasser und Pulver beizubehalten, um Farbunterschiede zu vermeiden. 1a Fuge breit wird an Wand und Boden mit einem Fugbrett unter schwachem Druck eingearbeitet und diagonal zur Fuge sauber abgezogen. Der Fugenquerschnitt muss völlig verfüllt sein. Wird 1a Fuge breit auf größeren Flächen am Boden verarbeitet empfiehlt sich das Schlämmverfahren. Die Fugmasse wird hierbei mit einem Schieber diagonal zu den Fugen eingebracht und anschließend mit trockenem Material abgestreut und abgeschoben. Hierbei ist es unbedingt notwendig, dass mit einem Schwammbrett gründlich nachgewaschen wird, damit das Material ausreichend hydratisiert. Nach dem Anziehen des Fugenmörtels (Nagelprobe) mit einem feuchten Schwammbrett die Fugenkonturen freiwaschen. Nach wenigen Minutenmit einem Schwammbrett sauber nachwaschen. Bewegungsfugen sind unbedingt freizuhalten. Eventuell entstandene Mörtelschleier nach einigen Stunden mit einem Schwammbrett und sauberem Wasser entfernen. Zur Reinigung keine trockenen Lappen verwenden, da sonst eingetrockneter Fugenmörtel in die Fuge eingerieben werden kann, dies führt u.U. zu Verfärbungen. Die frische Fuge ist vor ungünstigen Umgebungseinflüssen (starke Sonneneinstrahlung, Regen, Zugluft und größere Temperaturschwankungen) zu schützen. Bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich die Fuge mit einem Schwammbrett nachzunässen um eine gute Hydratisierung zu gewährleisten. Bei der Verfugung von Naturstein und empfindlichen Keramiken mit rauer, poröser Oberfläche ist es angeraten eine Probeverfugung durchzuführen.

WICHTIGE HINWEISE:

  • Bereits angesteiften Fugenmörtel nicht durch Wasserzugabe oder Frischmörtel aufarbeiten. Es besteht eine hohe Verfärbungsgefahr.
  • Nur sauberes Wasser und saubere Werkzeuge benutzen.
  • Untergründe vorher gründlich reinigen
  • Abbindezeiten von Klebern und Mörteln einhalten.
  • Temperaturunterschiede auf den Flächen oder aus dem Untergrund aufsteigenden Feuchtigkeit kann zu farbunterschieden beim Fugbild führen.
  • Vor dem Verfugen Randanschlüsse und Bewegungsfugen durch das Einstecken von Styroporstreifen oder ähnlichem vor Vermörtelung schützen.
  • Sollte der Fliesenbelag abesäuert werden, so sind die Fugen unbedingt vorher gründlich zu wässern um eine Schädigung durch Alkalität zu vermeiden.
  • Innerhalb eines Raumes nur Material der gleichen Charge verwenden
  • Bitte beachten sie das gültige Sicherheitsdatenblatt!
  • GISCODE: ZP1